Das Programm
Donnerstag, 27. Mai 2010 | 20:00 Uhr
DER SCHUMANN-ABEND
Ein Konzert anlässlich des 200. Geburtstages von Robert Schumann.
Das Cagliari Quartett spielt:
» Robert Schumann op.41/1 (1842)
» Giuseppe Verdi, das einzige Streichquartett (1873), e-moll
Cagliari Quartett
Das Cagliari Quartett besteht aus vier in Berlin wohnenden Musikern, die sich musikalisch wie menschlich in den verschiedensten kammermusikalischen Besetzungen durch intensive Zusammenarbeit kennenlernten und nun ihr Debütkonzert als Streichquartett geben.Die israelische Geigerin Nurit Stark studierte bei Haim Taub, Robert Mann, beim Alban Berg Quartett und bei Ilan Gronich in Berlin. Als Solistin trat sie u.a mit dem Israel Philharmonic Orchestra und dem Münchner Radio Sinfonieorchester unter Zubin Metha und Dmitri Sitkovetsky auf, gab Kammerkonzerte u.a in der Carnegie Hall New York, beim Schleswig-Holstein-Musik-Festival und bei Gidon Kremers Lockenhaus Kammermusikfest. Sie war zu Gast als Konzertmeisterin u.a beim Mahler Chamber Orchestra. 2008 erschien ihre Debut-CD bei Claves Records mit Werken von G.Enescu und F.Busoni, zusammen mit dem Pianisten Cédric Pescia.
Die deutsch-amerikanische Geigerin Rebecca Schneider hat bei Christian Tetzlaff sowie in Lübeck und Berlin bei Prof. Nora Chastain studiert und absolvierte Meisterkurse u.a. beim Artemis Quartett. Sie hat regelmäßig zusammen mit Mitgliedern des Philharmonischen Streichsextetts Berlin bei einem Kammermusik-Festival in Italien konzertiert, reist mit ihrem Piazzolla-Quintett „Tangologia“ durch Deutschland und ist seit 2006 Mitglied des Solistenensemble Kaleidoskop in Berlin. Zusammen mit Nurit Stark hat sie mehrere Duoprojekte zur Aufführung gebracht.
Der österreichische Bratscher Johannes Pennetzdorfer begann sein Studium bei Thomas Riebl in Salzburg und setzt es nun in Berlin bei Tabea Zimmermann fort. Als Mitglied des Perlman Music Program hatte er außerdem die Möglichkeit in New York mit Itzhak Perlman, Robert Mann und David Finckel zu arbeiten. Er ist als Solobratscher in mehreren Kammerorchestern aktiv, so im Solistenensemble Kaleidoskop, im European Union Chamber Orchestra, im Ensemble Oriol und beim Ensemble Resonanz. Im Bereich des Jazz spielt er in verschiedensten Formationen, insbesondere als Mitglied des Andromeda Mega Express Orchestras, sowie als Bassist und Sousaphonist der Klezmerband Sisi Bang.
Die bulgarische Cellistin Antoaneta Emanuilova absolvierte ihr Studium bei Wolfgang Boettcher und Jens Peter Maintz in Berlin, sowie bei Joel Krosnick an der Juilliard School in New York. Als Solistin spielte sie u. a. mit den Baden- Badener Philharmonikern, den Sofioter Solisten sowie der Sinfonietta Sofia. Ihre intensive kammermusikalische Tätigkeit führte sie zu künstlerischer Zusammenarbeit mit u. a. Thomas Brandis, Eszter Haffner und dem Kuss- Quartett. Derzeit ist sie stellvertretende Solocellistin im Gürzenich- Orchester Köln und Mitglied des Lucerne Festival Orchestra unter Claudio Abbado.
Freitag, 28. Mai 2010 | 20:00 Uhr
DER NEUE ABEND (TEIL I)
Neue Musik mit Frank Wörner, Michael Kiedaisch und Alice Hermle
Werke von John Cage und Georges Aperghis u.a.
Samstag, 29. Mai 2010 | 20:00 Uhr
DER NEUE ABEND (TEIL II)
Neue Musik mit dem Trio Neuklang
Werke von Georg Katzer, Friedrich Goldmann und Sofia Gubaidulina
Sonntag, 30. Mai 2010 | 20:30 Uhr
DER UNVERGLEICHLICHE ABEND
Konzert mit Special Guest Andromeda Mega Express Orchestra
Daniel Glatzel, Kopf und Herz dieser Naturgewalt namens ANDROMEDA MEGA EXPRESS ORCHESTRA, jongliert auf Schwindel erregende Manier mit Genres, Stilistiken und musikhistorischen Verweisen.
Andromeda Mega Express Orchestra
Wer da behauptet, so etwas schon einmal gehört zu haben, der muss lügen. Hier ist ein 20köpfiges Orchester, das unter der Leitung eines 25jährigen Berliner Komponisten ein Feuerwerk an Energie, Musikalität und Einfallsreichtum abfackelt. Daniel Glatzel, Kopf und Herz dieser Naturgewalt namens ANDROMEDA MEGA EXPRESS ORCHESTRA, jongliert auf Schwindel erregende Manier mit Genres, Stilistiken und musikhistorischen Verweisen. Jazz ist hier nur ein Schätzwert. Wir denken an Minimal Music, diverse Scores quer durch die Filmgeschichte, Romantik, Neue Klassik, Bartok und Zappa.Das AMEO sind 20 junge Musiker unterschiedlichster musikalischer und kultureller Herkunft. Sie kommen aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Kanada, Norwegen, Japan, Thailand, Tschechien und Südkorea. Der Chef dieser einmaligen Klangmaschine ist der Komponist, Arrangeur und Holzbläser Daniel Glatzel. Er zeichnet als Leiter des Ensembles verantwortlich für die Konzeption des großen Ganzen sowie für sämtliche Kompositionen und Arrangements. Das AMEO versetzte bereits koreanische Konzertsäle und bayrische Provinznester mit seinen harmonischen Wagnissen und seinem rhythmischen Wahnsinn in Staunen. Vielleicht auch in Angst.
Das AMEO arbeitet regelmäßig mit der Weilheimer Gruppe "the notwist" zusammen. Auf dem letzten Album wurde ebenso im Studio zusammen gearbeitet, wie auch auf der Bühne bei Live-Konzerten der letzten "notwist-Touren".
http://www.andromedameo.com/ | http://www.myspace.com/andromedameo
